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FAQ / Q&A / Häufige Fragen
Bei Hallux valgus – einer häufigen Fehlstellung der Großzehe – stehen konservative Behandlungsoptionen wie Einlagen, spezielle Schienen, Physiotherapie oder gezielte Fußgymnastik im Vordergrund, um Schmerzen zu lindern und die Progression zu verlangsamen. Erst wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen oder der Leidensdruck zu groß wird, kann auch ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Die Auswahl der richtigen Therapie hängt immer vom individuellen Befund, dem Ausmaß der Fehlstellung und den Bedürfnissen der betroffenen Person ab. Ein ausführliches Gespräch mit dem Orthopäden hilft dabei, Chancen und Risiken der verschiedenen Methoden abzuwägen und gemeinsam einen passgenauen Behandlungsplan zu erstellen.
Orthopädische Fachpersonen beschäftigen sich mit sämtlichen Beschwerden rund um die Hüfte, darunter auch Hüftschmerzen unterschiedlichster Ursache. Die Diagnostik reicht von der genauen körperlichen Untersuchung über bildgebende Verfahren bis hin zur Analyse des Gangbildes. Je nach Auslöser – etwa Verschleiß, Entzündung, Verletzung oder Fehlstellung – kommen individuell abgestimmte Therapien zum Einsatz. Dazu zählen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, gezielte Injektionen, medikamentöse Behandlung oder auch minimalinvasive und operative Eingriffe. Ziel ist es stets, die Beweglichkeit zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten oder wiederherzustellen. Bei chronischen oder akuten Hüftbeschwerden lohnt sich daher der frühzeitige Gang in eine orthopädische Praxis, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Gelenksschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden, mit denen Patient*innen eine orthopädische Praxis aufsuchen. Die Ursachen reichen von Überlastungen, entzündlichen Prozessen bis hin zu degenerativen Veränderungen wie Arthrose. Ein Orthopäde nimmt zunächst eine genaue Anamnese und klinische Untersuchung vor, ergänzt durch gezielte bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall oder MRT, um die Ursache der Schmerzen zu identifizieren. Im Anschluss stehen zahlreiche konservative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Physiotherapie zur Kräftigung und Mobilisierung, schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente, gelenkschonende Übungen oder unterstützende Maßnahmen wie Bandagen und orthopädische Hilfsmittel. In manchen Fällen kommen Injektionen, minimalinvasive Verfahren oder – bei fortgeschrittenen Veränderungen – auch operative Therapien in Betracht. Ziel ist es stets, die Funktion der Gelenke zu erhalten oder wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.
Auch Kniebeschwerden zählen zu den häufigsten Anlässen für einen Termin in der orthopädischen Praxis. Die Ursachen können vielfältig sein: von akuten Verletzungen wie Meniskusrissen, Kreuzbandproblemen oder Prellungen bis hin zu chronischen Veränderungen wie Arthrose, Überlastungssyndromen oder Fehlstellungen. Nach einer sorgfältigen klinischen Untersuchung und gegebenenfalls bildgebender Diagnostik wie Röntgen, MRT oder Ultraschall entwickelt die orthopädische Fachkraft einen individuellen Behandlungsplan. Zu den möglichen Therapien gehören entzündungshemmende oder schmerzlindernde Medikamente, physiotherapeutische Übungen zur Kräftigung und Stabilisierung, Hilfsmittel wie Bandagen oder Orthesen, gezielte Injektionen sowie – bei schwerwiegenden oder therapieresistenten Fällen – minimalinvasive oder operative Eingriffe. Ziel ist es stets, die Beweglichkeit und Stabilität des Knies wiederherzustellen und eine möglichst rasche Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen.
Eine Nervenwurzelblockade ist ein gezieltes therapeutisches Verfahren, das insbesondere bei starken, ausstrahlenden Schmerzen zum Einsatz kommt – typischerweise infolge von Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen oder anderen Reizzuständen an der Wirbelsäule. Dabei wird ein entzündungshemmendes Medikament (meist ein Kortikosteroid, oft kombiniert mit einem Lokalanästhetikum) direkt an die betroffene Nervenwurzel injiziert. Ziel ist es, die Entzündungsreaktion und den Druck auf den Nerv zu reduzieren, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Die Behandlung erfolgt unter bildgebender Kontrolle, um höchste Präzision und Sicherheit zu gewährleisten. In der Orthopädie ist die Nervenwurzelblockade damit ein wichtiger Bestandteil des interdisziplinären Schmerzmanagements – sie kann dabei helfen, Operationen hinauszuzögern oder sogar zu vermeiden und Patient*innen eine bessere Lebensqualität im Alltag zu ermöglichen.
Dr. Funk ist auf die Behandlung verschiedenster Erkrankungen und Verletzungen der oberen Extremität spezialisiert, jedoch kein ausgewiesener Handspezialist. Er behandelt Probleme an Fingern und Händen wie Sehnenverletzungen, Knochenbrüche, Nervenkompressionssyndrome oder degenerative Veränderungen. Durch seine langjährige Erfahrung und moderne Diagnosetechniken ist eine umfassende und individuelle Versorgung gewährleistet – egal ob konservative Maßnahmen wie Schienen, Injektionen oder Physiotherapie zur Anwendung kommen oder, falls erforderlich, operative Eingriffe notwendig werden. So erhalten Patient*innen eine passgenaue Behandlung für ihre spezifischen Beschwerden an den Fingern oder der Hand.
Dr. Funk ist kein ausgewiesener Kinderorthopäde. Er verfügt jedoch über eine breite Kenntnis in der Kinderorthopädie und betreut junge Patient*innen mit angeborenen oder erworbenen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie Fuß- oder Handfehlbildungen, Haltungsstörungen oder Wachstumsstörungen. Dank seiner Spezialisierung auf individuelle Diagnostik und kindgerechte Therapiekonzepte können Kinder und Jugendliche optimal versorgt werden – von der frühzeitigen Erkennung bis hin zur gezielten Behandlung und Nachsorge. So profitieren Familien von einer kompetenten Betreuung aus einer Hand. Sollte es über seine Fachkompetenz hinausgehen, kann er jedoch Empfehlungen zur weiteren Betreuung abgeben.
Wenn die Hand schmerzt, ist der Gang zur orthopädischen Fachkraft häufig der richtige Schritt. Eine genaue Diagnose ist entscheidend, denn hinter Handschmerzen können zahlreiche Ursachen wie Überlastung, Sehnenscheidenentzündung, Arthrose, Nervenengpasssyndrome (zB Karpaltunnelsyndrom) oder Verletzungen der Bänder und Knochen stecken. Nach einer gründlichen Untersuchung – oft unterstützt durch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall – entwickelt das medizinische Personal ein individuelles Therapiekonzept. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Funktion der Hand wiederherzustellen und langfristige Schäden zu vermeiden. Je nach Befund kommen Methoden wie gezielte Injektionen, Schienen, physiotherapeutische Übungen oder in komplexeren Fällen auch operative Eingriffe zum Einsatz.
Auch bei wiederkehrenden oder chronischen Gelenkbeschwerden lohnt sich eine orthopädische Abklärung. Die Ursachen reichen von altersbedingtem Gelenkverschleiß (Arthrose), über entzündliche Erkrankungen bis hin zu Verletzungen oder Fehlbelastungen. Nach einer umfassenden Diagnose, die auf moderner Bildgebung und klinischer Untersuchung basiert, erhalten Patient*innen eine individuell abgestimmte Therapie. Ziel ist stets, die Beweglichkeit und Lebensqualität zu erhalten sowie Schmerzfreiheit oder deutliche Linderung zu erreichen. Die Behandlung umfasst oft eine Kombination aus medikamentöser Schmerztherapie, gezielter Physiotherapie, Injektionen, Hilfsmitteln zur Entlastung der Gelenke und – falls notwendig – operative Korrekturen oder Gelenkersatz.
Bei Arthrose – einer chronischen, degenerativen Erkrankung des Gelenkknorpels – steht die gezielte Linderung von Schmerzen und der Erhalt der Beweglichkeit im Mittelpunkt der Behandlung. Empfehlenswert sind zunächst gelenkschonende Bewegungsprogramme, physikalische Therapie und eine Anpassung von Alltagsgewohnheiten, um die Gelenke möglichst wenig zu belasten. Ergänzend kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente oder Injektionen zum Einsatz. In manchen Fällen können Bandagen, Orthesen oder spezielle Hilfsmittel helfen, die Gelenke zu stabilisieren und Überbelastungen entgegenzuwirken. Bei fortgeschrittener Arthrose oder wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, wird gemeinsam mit der orthopädischen Fachkraft geprüft, ob ein operativer Eingriff – wie eine Gelenkspiegelung oder ein Gelenkersatz – sinnvoll ist. Wichtig ist stets eine individuelle, auf die Lebenssituation und die Beschwerden abgestimmte Therapie, die die aktive Teilhabe am Alltag möglichst lange erhält.
Das Adduktorensyndrom, auch bekannt als Leistenschmerzsyndrom, betrifft häufig Sportler*innen, insbesondere aus dem Bereich Fußball oder Leichtathletik. Typisch sind Schmerzen im Bereich der Oberschenkelinnenseite oder der Leiste, die durch Überlastung, Muskelzerrungen oder Sehnenreizungen verursacht werden. In der orthopädischen Praxis erfolgt zunächst eine genaue Abklärung, um andere Ursachen wie Leistenbrüche auszuschließen. Die Therapie stützt sich meist auf eine Kombination aus gezielter Physiotherapie, Schonung, entzündungshemmenden Maßnahmen und – falls notwendig – Injektionen zur lokalen Schmerzlinderung. Ergänzend werden oft Dehn- und Kräftigungsübungen empfohlen, um die Muskulatur langfristig zu stabilisieren. Erst wenn konservative Maßnahmen ausgeschöpft sind und keine Besserung eintritt, wird über operative Möglichkeiten nachgedacht.
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